Cool bleiben, auch wenn die Temperaturen steigen
Hitzetage, Tropennächte und Hitzeinseln nehmen zu. Die Energieagentur St.Gallen unterstützt Gemeinden bei der Hitzeminderung im öffentlichen Raum. Auch für Privatpersonen und Gebäude werden Lösungen aufgezeigt, wie die Räume ohne grossen Aufwand im Sommer kühl und behaglich bleiben.
Zwei Wege zur Hitzeminderung
Wählen Sie den Bereich, der auf Sie zutrifft: als Gemeinde im Kanton St.Gallen oder als Privatperson.
Für Gemeinden
Hitzeminderung in Gemeinden
Eine Beratung klärt, welche öffentlichen Räume und Infrastrukturen in Ihrer Gemeinde besonders von Hitze betroffen sind, welche Massnahmen am sinnvollsten sind und welche davon kurzfristig umgesetzt oder in laufende Planungen aufgenommen werden können.
- Als Fachgespräch, Austausch, Weiterbildung oder Workshop, abgestimmt auf Ihre Bedürfnisse
- Standortbestimmung und priorisierte Massnahmenideen als Ergebnis
- CHF 2’000.– dank Anschubfinanzierung des Kantons im Jahr 2026
Für Privatpersonen
Gut bauen, richtig betreiben und begrünen
Wie Gebäude und ihre Aussenräume geplant, gebaut und betrieben werden, dass auf eine Klimaanlage verzichtet werden kann: vom Sonnenschutz bis zur Grundstücksbegrünung.
- Die wichtigsten Massnahmen an Gebäude, Aussenraum und Kühlung
- Quickcheck: Wie gut ist Ihr Gebäude gegen Sommerhitze gerüstet?
- Ratgeber zum sommerlichen Wärmeschutz
- Welche Kühlung infrage kommt und was es dazu braucht
Die Hitzebelastung steigt, auch in Ihrer Gemeinde
Wärmebelastete Gebiete mit hoher Bevölkerungsdichte und sensiblen Nutzungen wie Schulen, Pflege- oder Alterszentren sollten gezielt entlastet werden. Geeignete Massnahmen wirken der Hitzebelastung entgegen: Ziel ist es, die Aufenthaltsqualität im Aussenraum am Tag zu verbessern und die Durchlüftung in der Nacht zu erhalten.
- über 60 °C
auf versiegelten Flächen
Eine sonnenexponierte versiegelte Fläche heizt sich im Sommer stark auf und treibt die Lufttemperatur in der unmittelbaren Umgebung nach oben.
- Mehr Hitzetage
und Tropennächte
Die Aufenthaltsqualität im Aussenraum am Tag und die Schlafqualität in der Nacht werden dadurch stark beeinträchtigt.
- Empfindliche Gruppen
leiden besonders
Kinder, ältere Menschen, Schwangere sowie Personen mit chronischen Erkrankungen sind der Hitze am stärksten ausgesetzt.
Doch wie macht man das in bebauten Gebieten, die wachsen und sich nach innen verdichten? Wo Gebäude, Strassen und Wege, vor allem aber auch die Grünräume immer mehr Ansprüchen gerecht werden müssen und man nicht «auf der grünen Wiese» planen kann?
Wir beraten Sie
Melden Sie sich für ein Vorgespräch an, je nachdem, ob Sie eine Gemeinde vertreten oder eine Liegenschaft betreuen.
Für Privatpersonen
Fabian Bannwart
Projektleiter nachhaltiges Bauen
Energieagentur St.Gallen


